Winterharten Palmen – eine Chance auf Urlaub im eigenen Garten

Hanfpalme im Schnee

Hanfpalme – die optimale winterharte Palme Quelle: www.openexotentuinen.be

Palmen kennt man hierzulande meist aus dem Urlaub in südlichen Ländern wie Spanien, Portugal oder auch Italien. Viele Garten- sowie Terrassen- und Balkonbesitzer sind geradezu vernarrt in diese prächtigen Pflanzen und möchten ihren Anblick auch gerne zu Hause genießen.

Leider befürchten viele Hobbygärtner, dass Palmen den kalten deutschen Winter nicht vertragen und hier eingehen. Fakt ist, dass dies bei vielen Palmen tatsächlich der Fall ist. Doch es gibt auch einige Ausnahmen, denen die teilweise sehr harten Winter hier in Deutschland bei entsprechender Pflege nichts anhaben können. Welche das sind und wie auch du eine winterharte Palme erfolgreich in deinem Garten verpflanzen kannst, verrate ich dir hier.


Allgemeine Fakten zu winterharten Palmen

Selbstverständlich findet man Palmen häufig in den südlichen Teilen der Welt, doch auch in den milden Gebieten West- und Nordeuropas finden sich mittlerweile recht große Palmenbestände, die dort großartig gedeihen. Zu diesen Gebieten gehören Länder wie Österreich, die Schweiz, Großbritannien, Frankreich und sogar Belgien und Holland. Allerdings werden die Palmen in diesen Klimazonen nicht so groß wie in ihrer Heimat – meist sind sie hier bei etwa 2 – 3 Metern nahezu ausgewachsen.

Eine Winterharte Palme ist oftmals bei der Suche nach einer geeigneten Palme ein sehr wichtiger Kritikpunkt. Gerade bei uns in Deutschland, wo der Winter oft sehr nass ist mit Temperaturen unter den Gefrierpunkt, sollte die Palme ein hohe Wintertoleranz haben.Wer ein großes Gewächshaus besitzt, hat eine viel größere Auswahl an Palmen. Aber auch ohne Gewächshaus, kann der Garten mediterran und exotisch gestaltet werden.
Wessen Palme den Winter schon einmal nicht überstanden hat, weil die Palme nicht richtig geschützt worden ist oder eben nicht winterhart war, weiß genau wie ärgerlich das ist. 🙂

Eine winterharte Palme gibt dann doch schon mal ein bisschen mehr Sicherheit. Übrigens, winterharte Palmen bedeuten nicht, dass die Palme im Winter nicht geschützt werden braucht. Über den Winterschutz der Palme, komme ich weiter unten im Artikel zusprechen.


Wie pflanzt man die Palme am besten aus?

Winterharte Palme mit Kübel.

Die Winterharte Palme ins freie Pflanzen oder im Kübel behalten?

Zunächst muss man sich selbstverständlich für eine geeignete Palme entscheiden. Weiter unten im Text findest du deshalb winterharte Palmen, die den deutschen Winter am besten überstehen und dabei noch sehr beliebt sind. Auf die Entscheidung folgt selbstverständlich der Kauf. Dabei gilt es zu beachten, dass die Pflanze mindestens 50 cm groß oder 4 Jahre alt ist. Junge Pflanzen sind frostanfälliger und dadurch ist die Gefahr höher, dass sie während eines kalten Winters eingehen. Was man beim Kauf einer Hanfpalme beachtet sollte, erfährst du hier. Nachdem die Pflanze gekauft wurde, sollte man sie allerdings nicht direkt im Garten einpflanzen. Die Palme hat lange Zeit im Gewächshaus verbracht und ist nicht mehr an die direkte Sonneneinstrahlung gewöhnt. Stellt man sie direkt zu Beginn in die pralle Sonne, kann die Palme einen Sonnenbrand erleiden. In der Regel erholen sich diese Pflanzen zwar recht schnell von einem Sonnenbrand, allerdings ist er nicht schön anzusehen und kann das Wachstum der Palme stark beeinträchtigen. Falls kein geeigneter Standort zur Verfügung steht, kann man die Pflanze auch zunächst mit einem sogenannten Pflanzenvlies vor zu starker Sonneneinstrahlung schützen. Ein bis zwei Wochen später kann die Pflanze dann ihren Platz am zukünftigen Standort finden.

Bei der Wahl des richtigen Standorts muss beachtet werden, dass die Palme zwar winterhart ist, aber trotzdem die Wärme bevorzugt. Daher sollte sie an einem Platz eingepflanzt werden, der auch im Winter so warm und sonnig wie möglich und so gut es geht vor Schnee, Regen und Kälte geschützt ist. Empfehlenswert hierbei ist es, die Palme an einem Ort in der Nähe von beheizten Räumen zu platzieren, an dem so viel Sonne und so wenig Wind und Feuchtigkeit wie möglich zu erwarten ist. Beispielsweise bietet sich hier ein Platz in einer südlich ausgerichteten Ecke oder idealerweise der Platz vor einer Südwand an.

Schließlich kann man die Palme im Garten einpflanzen. Dies sollte etwa zwischen März und Juni geschehen, im Idealfall direkt, nachdem der letzte starke Frost im Frühjahr vorüber ist. Dadurch hat die Pflanze genügend Zeit, um bis zum Herbst/Winter neue Wurzeln zu ziehen und Blätter zu bilden. Der Untergrund, in den die Palme gepflanzt wird, sollte dem ihrer Heimat so ähnlich wie möglich sein.

Dabei ist es sehr wichtig, einen korrekten Bodengrund zu wählen, da er sowohl die Pflanze fixiert als auch als Wasser und Nährstofflieferant dient. Schwere Lehm- und Tonböden sollten daher zunächst stark aufgelockert werden, anschließend kann die Bodenqualität durch die Zugabe von Sand, Lavagranulat oder Bims verbessert werden. Ist der Boden bereits sehr sandig, kann man ihn durch die Zugabe von Humus oder Tonmineralien optimieren. Schließlich sollte der Boden möglichst locker und durchlässig sein und eine lehmig-humose Konsistenz aufweisen. Der pH-Wert des Bodens, sollte nach Möglichkeit etwa zwischen 5 und 7 liegen. Dazu vermischt man eine Bodenprobe 1:1 mit Wasser und kontrolliert den pH-Wert dann mit Indikatorpapier aus der Apotheke.

Nachdem der Boden also entsprechend präpariert wurde, kann die winterharte Palme eingepflanzt werden. Ist der Boden dabei eher lehmig, empfiehlt es sich, eine Drainageschicht aus Kies oder Tonscherben am Boden des Loches einzufüllen. Diese sorgt dafür, dass das Wasser besser ablaufen kann und die Wurzeln der Palme nicht faulen. Um dies darüber hinaus zu verhindern, sollte der Wurzelballen der Palme nicht zu tief eingegraben werden und im Idealfall oben leicht herausschauen. Bei sandigem Boden ist dies jedoch nicht nötig, allerdings sollte hier der Stamm fixiert werden, da die Pflanze zunächst nicht komplett standfest ist. eine Anleitung zum Umtopfen der Palme findest du hier.


Auch eine winterharte Palme braucht Schutz

Viele Palmen können Temperaturen aushalten, die während eines deutschen Winters in der Regel nicht erreicht werden. Andere Arten hingegen bekommen mit Temperaturen um etwa -10 °C schon ihre Probleme und sollten demnach ideal geschützt werden. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass junge Palmen und Palmen in Kübeln am anfälligsten für Frost und kühle Temperaturen sind.

Die gefährdetsten Stellen an der Palme sind die Wurzeln und darauf folgt der Stamm, während den Blättern Schnee und Frost in der Regel nichts ausmachen. Sobald sich die Temperaturen im Winter an der Grenze des Toleranzbereiches der Pflanze aufhalten, sollte man ihr besonderen Schutz zukommen lassen. Wenn kein enormer Temperaturabfall zu erwarten ist, sollte ein leichter oder mittlerer Winterschutz ausreichend sein. Dazu wird der Wurzelbereich mit Stroh, Laub oder Rindenmulch geschützt und die Blätter werden mit einem Seil zusammengebunden, um sie vor den Schneemassen zu schützen.

Beim mittleren Winterschutz werden die Blätter zudem mit Folie oder einem Jutesack umhüllt. Fallen die Temperaturen stark unter den Toleranzbereich der Pflanze, sollte sie komplett mit Luftpolsterfolie umhüllt werden. Bestenfalls wird in diesem Fall ein temporäres Gewächshaus um die Pflanze gebaut. Wichtig bei sämtlichen Schutzvorkehrungen ist jedoch, dass die Palme wieder von ihrem Schutz befreit wird, sobald mildere Temperaturen einkehren, damit sie Sonne tanken kann und die geschützten Bereiche trocknen können. Weitere Möglichkeiten um die Palme auf den Winter vorzubereiten, findest du hier.


Welche Palmen eignen sich für das Einpflanzen in einem mitteleuropäischen Garten?

Wie bereits oben erwähnt, gedeiht die Chinesische Hanfpalme in mitteleuropäischen Gärten ganz großartig. Der lateinische Name dieser Pflanze lautet “Trachycarpus fortunei” und sie ist in der Lage, Temperaturen von bis zu -20 °C zu trotzen. Weiterhin ist sie in der Lage, schwere Nässeperioden zu überstehen, weshalb sie wie geschaffen für den deutschen Winter scheint.

Die Wurzeln der Palmen sind die empfindlichsten Stellen! (Schutz bietet zum Beispiel Mulch.)
Junge Pflanzen brauchen mehr Schutz: Hier sollte auch der oberirdische Teil geschützt werden.

Die Mazari-Palme (Nannorrhops ritchiana) stammt aus dem Nahen Osten und ist aufgrund ihrer Herkunft an kühlere Temperaturen gewöhnt und hält bis zu -25 °C aus. Leider ist sie etwas anfällig gegen Staunässe und Regenperioden verbunden mit Kälte, weshalb sie eher im innerstädtischen Raum untergebracht werden sollte. Dort ist es im Allgemeinen etwas wärmer als auf dem Land und sie ist dort zudem eher vor starkem Regen geschützt.

Auch die sogenannte Nadelpalme, oder auch “Rhapidophyllum hystix” genannt, verträgt bitterkalte Temperaturen von bis zu -25 °C. Zudem hält sie auch Staunässe und Kälte besser aus, wird allerdings meist nur 1 – 2 Meter groß und stellt demnach keine so imposante Erscheinung wie die Hanfpalme dar, die in ihrem Heimatland bis zu 15 Meter groß werden kann.


Es gibt noch viel mehr frostverträgliche Palmenarten –  Hier mal ein Überblick

  • Hanfpalme (Trachycarpus wagnerianus)
  • Chilenische Honigpalme (Jubaea chilensis)
  • die Geleepalme (Butia capitata)
  • die wollige Geleepalme (Butia eriospatha)
  • die Zwergpalme (Chamaerops humilis)
  • die blaue Zwergpalme (Chamaerops humilis var. cerifera)
  • die blaue Hesperidenpalme (Brahea armata)
  • die blaue Nadelpalme (Thritrinax campestris)
  • der Zwergpalmetto (Sabal minor)
  • die kretische Dattelpalme (Phoenix theoprastii)

Hanfpalme (Trachycarpus fortunei)

Nagut, unterstellt mir ruhig Befangenheit, als Betreiber der Webseite Hanfpalmen-ratgeber.de könnnte es natürlich sein, dass ich ein großer Fan der Hanfpalme bin 🙂
Aber jetzt mal Scherz beiseite, die chinesische Hanfpalme ist nun einmal eine der beliebtesten Palmen, nicht zu guter Letzt wegen der Frosttoleranz, der einfachen Pflege, und dem ansprechenden Aussehen. Falls du noch nicht viel über die Chinesische Hanfpalme gehört hast, hier mal ein Paar Eckdaten. Für Infos findest du auf dieser Seite.

Pflege: Pflegeleicht
Standort: Sonniger Platz
Erde: fest, durchlässig, nährstoffreich
Wasser : Verträgt viel Wasser im Sommer
Düngung : z.B. Humus, Palmendünger
Max. Größe: Je nach Art bis zu 12 Meter
Frostressistent bis: je nach Art -16 Grad


Mazari-Palme (Nannorrhops ritchiana)

Bei der Mazari-Palme handelt es sich um eine winterharte Fächerpalme, die ursprünglich aus Arabien und dem Mittleren Osten stammt. Der wissenschaftliche Name Nannorrhops ritchiana setzt sich aus den altgriechischen Wörtern für Zwerg und Busch zusammen und ermöglicht Rückschlüsse auf die Wuchsform. Der Stamm kann bis zu 30 cm Durchmesser erreichen, wenngleich die Palme insgesamt eher kleinwüchsig ist. Die sehr robuste und langsam wachsende Palme erreicht in freier Natur eine Höhe von 5 – 9 Metern. Mazari-Palme, (Nannorrhops ritchiana silver) Mazari-Palme (Nannorrhops ritchiana silver) Die Mazari-Palme ist eine weitere Palmenart, die noch mehr Minusgrade als die beliebte Chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fortunei)aushalten kann. Sie ist eine der kältetolerantesten Palmen weltweit und bei Sammlern in ganz Europa sehr beliebt.

Tipps zur Pflege der Mazari-Palme

Um die Palme auszupflanzen muss eine gute Drainage gesichert werden. Das erreicht man durch einen sehr sandig/kiesigen Standort. Im heimischen Garten gestaltet sich das naturgemäß schwieriger; kann jedoch durch Untermischen erfolgen. Je sonniger der Standort gewählt wird, desto blauer und silbriger kann das Blatt der Mazari-Palme werden. Vom Frühling bis zum Herbst sollte die Mazari-Palme ordentlich gegossen werden. Der Wurzelballen sollte vollständig feucht sein. Ist die oberste Erdschicht trocken, kann erneut gegossen werden. (Im Hochsommer kann das bereits nach wenigen Tagen der Fall sein. Bei milderem Wetter erst nach einer Woche.) Im Winter sollte man die Mazari-Palme weniger bewässern und durch ein zusätzliches Regendach schützen. Solange die Palme vor Nässe geschützt ist, kann sie Temperaturen bis zu -24 Grad Celsius vertragen. Möchte man die Palme im Kübel auf der Terasse oder dem Balkon kultivieren, sollte man auf ausreichend Platz und Licht achten. Je nach Wachstum benötigt die Mazari-Palme im Frühjahr ein etwas größeres Pflanzgefäß. Beim Umsetzen geht es häufig stachelig zu – Handschuhe sind Pflicht! Die alte Erde sollte vorsichtig entfernt und durch neues Substrat ersetzt werden. Hinweis: Der Wurzelballen der Mazari-Palme darf in keiem Fall komplett durchfrieren, da die Wurzeln weit weniger frostresistent sind als die oberirdischen Pflanzenteile. Hat man die Palme im Kübel kultiviert, sollte man sie nach Möglichkeit bei geringen Plusgraden überwintern lassen.


Chilenische Honigpalme (Jubaea chilensis)

Gruppe von Honigpalmen

Die Honigpalme gehört zu den winterharten Palmen ©CSschmuck-Fotolia.com

Wie ein Gruß aus der Südsee wirkt die große und beeindruckende Honigpalme mit ihrem mächtigen Stamm und den tiefgrünen, fächerartigen Blättern. Dabei kommt die äußerst beständige und langlebige Pflanze eigentlich aus Chile und widersteht auch frostigen Temperaturen. Die Honigpalme ist eine sehr langsam wachsende, pflegeleichte Fiederpalme. Bei richtiger Pflege übersteht die Pflanze -15 oder sogar -18 Grad und eignet sich daher auch zur Freilandkultivierung in Deutschland.

Langsam wachsende Palme

Die Chilenische Honigpalme gibt es in verschiedenen Größen. Die kleinsten Palmen kommen im 15cm-Topf und eignen sich auch für die Bepflanzung des Balkons oder einer kleinen Terasse. Größere Modelle brauchen hingegen schon einen großen Kübel und sind für den Balkon ungeeignet. In der freien Natur kann die Palme bis zu 25 Meter hoch werden und der Stamm kann einen Durchmesser von über einem Meter bekommen. Bis es soweit ist, vergehen allerdings mehrere Jahrzehnte, denn die Honigpalme ist eine extrem langsam wachsende Pflanze. Deswegen eignet sie sich auch hervorragend für die Kübel-Kultur auf dem Balkon – denn das Wachstum ist überschaubar und das Umtopfen hält sich in Grenzen.

Mit ihrem bis zu 1,5 Meter dicken Stamm und bis zu 5m lang werdenden Blättern, ist die Jubaea chilensis die größte Fiederpalme, die man in Deutschland frei auspflanzen kann.

Begehrt wegen ihres Palm-Honigs

Große Honigpalmen beeindrucken im Garten und vermitteln Kraibik-Feeling pur. In Chile sind die Palmen wegen des süßen Saftes sehr begehrt, der aus ihre Stamm tritt. Daher rührt auch der Name „Honigpalme“. Der Palm-Honig wird entweder als Süßungsmittel genommen oder zu Honig-Wein vergoren. In Deutschland dient die Chilenische Honigpalme in erster Linie als auffällige Dekoration, denn es dauert circa 60 Jahre bis die Palme gelbe Beeren an großen Blütenständen trägt, deren Samen man essen kann. Die chilenische Honigpalme ist äußerst pflegeleicht: Am liebsten mag sie direkte Sonneneinstrahlung und braucht nur mäßig viel Wasser, um prachtvoll zu gedeihen. Am besten wächst sie in sandiger, luftdurchlässiger Erde. Im Winter sollte die Bewässerung deutlich reduziert und die ersten Jahre ein Regenschutz genutzt werden.


Winterharte Palmen – das Buch für Palmenfreunde

Palmen vermitteln Südsee-Flair und vertreiben mit ihrer karibischen Anmutung den grauen Alltag. Kein Wunder, dass Palmen beliebt sind als Kübelpflanzen für Balkon und Terrasse und als Zierde für den heimischen Garten. Palmen-Freunde wissen auch zu schätzen, dass diese Pflanzen extrem pflegeleicht sind und häufig sogar im Freien überwintern können. Einige Tipps sollte man dennoch beherzigen, wenn man lange Freude an seinen Palmen haben möchte. Diese Tipps beschreiben Mario Stähler und Tobias W. Spanner in ihrem Buch „Winterharte Palmen: In Mitteleuropa erfolgreich auspflanzen, pflegen und überwintern“.

Die Pflichtlektüre für Palmenliebhaber

ratgeber zum Thema Winterharte Palmen Das Buch stellt detailliert 36 Palmenarten vor, die im heimischen Garten gut gedeihen und auch Fröste überstehen. Hobbygärtner, aber auch interessierte Einsteiger finden hier viele Pflegehinweise und Tipps, wie man Palmen am besten über den Winter bringt und worauf man achten muss, wenn man die Pflanzen im Freien kultivieren möchte. Einfach in die Erde setzen reicht nämlich in den meisten Fällen nicht aus; was man beim Substrat, bei der Wahl des Standortes und beim Gießen beachten muss, steht in diesem Buch. Die Autoren geben darüber hinaus Anregungen, wie ein Palmengarten angelegt werden kann und welche anderen winterharten Exoten tolle Gefährten für die Palmen sind. Bei Problemen findet man hier auch Erste Hilfe, mit denen man seine Palmen retten kann.

Was hat mich überzeugt?

  • 36 geeignete Palmenarten
  • 39 Begleitpflanzen
  • Zahlreiche Beispiele ausgepflanzter Palmen
  • Spezial-Klimakarte
  • Über 300 Farbfotos
  • 33 Verbreitungskarten
  • 7 Klimakarten
  • Praktischer Winterschutzkalender

Fazit: Der umfassende Ratgeber Winterharte Palmen ist eine Pflichtlektüre für jeden Palmenliebhaber.

Was Kritisiere ich ?

Im Vergleich zu anderen Sachbüchern über Palmen, gehört dieses Buch eher zu den teureren Exemplaren.

 

 

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